Informationen
der hörwelt Freiburg

Hier finden Sie aktuelle Information über die hörwelt Freiburg, zu neuen Produkten, Trends und Aktionen.

Sie finden hier auch ein paar Einblicke in unsere Arbeit und lernen die hörwelt Freiburg in einem Video kennen.

Hören und sehen Sie wie wir arbeiten

Von neuesten Forschungsergebnissen mehr Lebensqualität erhalten.


Als offizieller Kooperationsparter des Universitätsklinikums Freiburg bringen wir das notwendige Fachwissen mit, um Ihnen eine kompetente und sachkundige Beratung bieten zu können.

 

Wir sind Ihr persönlicher Begleiter in allen Fragen rund um Ihr Hörgerät und Implantat.

 

Schauen Sie sich unseren Videofilm an.
Sie erhalten einen ersten Eindruck, wie viel Freude uns unsere Arbeit macht, um Ihnen das Leben mit Ihren Hörsystem angenehmer zu gestalten.

Vom Zivi zur Hörwelt

Die Welt der CI-Nachsorge wächst.
Wandel ist unvermeidlich.


Doch in welche Richtung wird er führen?
Ein aktuelles Beispiel gibt die „Hörwelt Freiburg“.

 

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    Freiburg ist nach Hannover DIE deutsche Pionier-Stätte der Cochlea-Implantat-Technik mit all ihrem Drumherum. Die Implantate setzt dort seit mehr als zwei Jahrzehnten  Professor Roland Laszig mit seinem Team in der Uniklinik. Um die Nachsorge und das sonstige „Drumherum“ kümmert sich, gleich auf dem Campusweiten Gelände des Klinikums, das Implant Centrum  Freiburg. Eine Deutschlandkarte im Foyer steckt voller Fähnchen: die Freiburger Patienten stammen aus allen Winkeln der Republik – und nicht wenige auch aus dem nahen oder ferneren Ausland.

    Patienten, die zur Erst-Anpassung oder Nachsorge ins Implant Centrum kommen, benötigen Prozessoren oder sonstiges Zubehör, vielleicht auch nur neue Batterien. Um die Wege kurz zu halten, gründeten Otmar Gerber und Jürgen Roth  vor zehn Jahren ein kleines Unternehmen, sozusagen als Ausgründung aus der Universität:  die Implant Service Ltd.&Co. KG. Seit 2011 ist es eine  GmbH. Und ganz so klein ist das Unternehmen auch nicht mehr.  Es hat  inzwischen 20 Beschäftigte und seit neuestem einen zweiten Standort außerhalb des Klinikums. Und einen neuen Namen hat es auch: Hörwelt Freiburg. Roth: „Wir wollen für die Welt des Hörens da sein. Bimodal versorgte Menschen rennen sonst mit dem Hörgerät zum Akustiker und mit dem CI fahren sie nach Freiburg.“

    „Der Pool der Menschen, die eine ambulante Langzeitversorgung benötigen, wächst,“ rechnet Jürgen Roth  vor: „Allein hier in Freiburg werden jedes Jahr 200-250 Implantate gesetzt.“ Die Langzeitversorgung dauert lebenslang. Die Kliniken selbst sind mit der Langzeitversorgung so vieler Patienten überfordert. Eine wohnortnahe Versorgung wäre wünschenswert, ist aber nicht ohne weiteres möglich. Oft versuchen Hörakustiker  die Lücke zu füllen.

    Zwei technische Welten wachsen zusammen: viele Geräte, die im CI-Umfeld gebraucht werden, sind für Träger von Hörgeräten genauso nützlich.  Roths Compagnon Otmar Gerber hat sich zum Hörakustiker-Meister fortgebildet. Nicht wenige Hörakustiker wiederum, quer durch die Republik, erwerben die Qualifikation, auch Cochlear-Implantate einzustellen.

    Die Herstellerfirmen helfen, bieten Kurse an. Doch die Berufsbezeichnungen „Audiologe“ oder „CI-Akustiker“ (laut Roth „eine nette Erfindung“) sind nicht geschützt. Technisches Wissen allein, das bestätigt jeder Fachmann, genügt nicht. Große Erfahrung ist vonnöten – und die Fähigkeit, sich auf jeden Einzelfall einzustellen.  Roth: „Bevor bei uns ein Mitarbeiter an eine Tastatur gelassen wird, muss er erst einige Monate ‚mitlaufen‘.“

    Die „winzige Kammer“, in der Roth nach eigenen Worten  damals an Computern zu basteln begann, verhält sich zur neuen „Hörwelt“  wie eine Made zum Schmetterling.

    Zeitgemäße CI-Nachsorge findet in einer High-Tech-Welt statt - die aber zugleich anheimelnd sein soll. Viele Patienten verbringen hier viel Zeit, nicht wenige sind ängstlich. Und: auch kleine und kleinste Kinder sollen sich wohlfühlen. Die Einstellung der CI-Prozessoren erfordert die Mitarbeit der Patienten.

    Patienten sind zudem mit den unterschiedlichsten Implantaten und Prozessoren ausgestattet. Für  alle neueren und älteren Produkte aller Hersteller Zubehör und Ersatzteile vorrätig zu halten, erfordert großen Kapitaleinsatz.  Deshalb glaubt  Jürgen Roth auch nicht, dass demnächst jeder Akustiker CI-Anpassungen anbieten wird: „Da ist, neben Kapital, komplexes Wissen gefragt, zu einem schnelllebigen Thema, das ständige Weiterbildung erfordert.“  Für das beste Erfolgsrezept – ob in der Hörakustik oder in der CI-Nachsorge – hält er ohnehin, „wenn Patienten sagen: der hat mich auf den richtigen Weg gebracht, dem bleibe ich treu.“

    Jürgen Roths eigener Werdegang ist sicher nicht typisch, aber bezeichnend. 1993 fand er – wie auch sein Partner Otmar Gerber - als Zivildienstleistender ans Klinikum; just zu der Zeit, als Professor Laszig dort mit Implantaten zu forschen begann. „Ich hatte Medizintechnik gelernt,“  erzählt Roth, „und Professor Laszig arbeitete mit Computern. Das war damals noch ziemlich neu, und er brauchte jemanden, der damit umzugehen verstand. Ich sagte: Ja, das mache ich. Mir gefiel, dass ich aus dem Labor heraus mit Menschen zu tun hatte.“

    Manchmal entscheiden Augenblicke über Lebenswege.

     

    Artikel aus der Fachzeitschrift „Schnecke“, Interview von Herrn U. Knüpfer

  • Veröffentlichungen von Jürgen Roth

    1. „Technischer Leitfaden“ Nucleus 22
      Umgang und Fehlersuche am Nucleus Mini 22, Cochlear Implant System
      1995
    2. Buchveröffentlichung „Abenteuer des Hörens“.
      Horsch, U. (Hrsg.) / Detrois, P. / Roth, J. / Weber, C. Zur Situation von Familien mit einem Kind mit Cochlear-Implant. 267 Seiten. Groos-Verlag, Heidelberg 1996.
    3. 1996 Internetstart des Implant Centrum Freiburg.
    4. Zweite Auflage der „Technischen Leitfäden“
      Erstauflage der „Technischen Leitfäden“ Nucleus 24
      Umgang und Fehlersuche am Nucleus 24 Cochlear Implant System
    5. 1996. Neuauflage der Technischen Leitfäden 10 000 Deutschland weit.
    6. Referent Tagung für Hörerziehung auf Burg Feuerstein des BDH
      Vortragsreferent und Arbeitsgruppenleiter „pädagogische und technische Aspekte der praktischen Arbeit mit CI-Kindern“ 09.-13.11.98
    7. Referent und Workshopleiter Fortbildungsveranstaltung
      „Einführung in das Thema Cochlear Implant“ für Hörgeschädigten Pädagogen, Logopäden und Erzieher.
      Handhabung der CI Sprachprozessoren, Fehlersuche und Anschluß externer Geräte. 08/09.05.1999
    8. Referent und Arbeitsgruppenleiter beim ÖCIG-Leiter treffen in St. Gilgen
      Troublesshooting bei den CI Sprachprozessoren 12./13.06.99
    9. Referent AP Workshop f. Sprachprozessor - Programmierung
      Für Pädagogen und Therapeuten, 26.11.99, Solingen
    10. Literaturveröffentlichung „Technische Merkblätter zum Cochlear Implant“
      Erhältlich bei: Redaktion Schnecke GmbH, Illertissen
    11. Workshopleiter  „Bodensee Ländertagung“ des BDH
      Troublesshooting bei den CI Sprachprozessoren, 1999
    12. Referent Tagung für Hörerziehung auf Burg Feuerstein
      Vortragsreferent und Arbeitsgruppenleiter „pädagogische und technische Aspekte der praktischen Arbeit mit CI-Kindern“ 27.09.-01.10.99
    13. Referent  Fortbildungsveranstaltung „Einführung in die Technik des Cochlear Implants“
      Für Ärzte und Pflegepersonal. Universitäts HNO Klinik Freiburg, 05.06.1999
    14. CI-CD Rom „Funktions- und Arbeitsweise des Cochlear Implants“
      Autor J. Roth, erhältlich bei: CCMed, Hannover. 1999
    15. Referent Fortbildungsveranstaltung für Hörgeschädigten Pädagogen und Erzieher
      Staatliche Schule für Hörgeschädigte und Schwerhörige, Stegen, 1999
    16. Coautor: 96 Jahrestagung, Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
      „Das hörgeschädigte Kind“
      R. Laszig, A. Aschendorff, T. Klenzner, M. Rüter, B. Richter, J. Roth, Freiburg
      14.-17.09.2000
    17. 2000 Neuauflage und Erweiterung des Internetauftritts des Implant Centrum Freiburg
    18. Referent und Workshopleiter Fortbildungsveranstaltung „Einführung in das Thema Cochlear Implant“ für Hörgeschädigten Pädagogen, Logopäden und Erzieher. Handhabung der CI Sprachprozessoren, Fehlersuche HdO-Prozessoren und FM-Systeme. 14/15.04.2000
    19. Referent Fortbildungsveranstaltung des BDH
      Berufsverband Deutscher Hörgeschädigten Pädagogen in Wilhelmsdorf. Optimierung der individuellen Hörvoraussetzungen mit Hörgerät und Cochlear Implant. 20.05.2000
    20. Referent „Audiologen treffen Cochlear“ 25.-28.06.2000, Malta
    21. Multimediaentwicklung „Aufbau und Funktion des Cochlear Implants“
      Benefizveranstaltung „Colombino“ Freiburg. 15.11.2000
    22. Referent Fortbildungsveranstaltung „Einführung in die Technik des Cochlear Implants“
      Für das Pflegepersonal der Universitäts HNO Klinik Freiburg, 24.11.2000
    23. Referent und Workshopleiter Fortbildungsveranstaltung „Einführung in das Thema Cochlear Implant“ für Hörgeschädigten Pädagogen, Logopäden und Erzieher. Handhabung der CI Sprachprozessoren, Fehlersuche HdO-Prozessoren und FM-Systeme. 30/31.03.2001
    24. Multimediaentwicklung „Aufbau und Funktion des Cochlear Implants“
      Informationsveranstaltung zum Cochlear Implant  Freiburg. 07.05.2001
    25. Referent „Fortbildungsveranstaltung“ für Hörgeschädigtenpädagogen und Erzieher
    26. Staatliche Schule für Hörgeschädigte und Schwerhörige, Stegen, 18.05.2001
    27. Beilage CD „Strategies“ im Buch Mrowinski, Scholz: Audiometrie im Thieme
    28. Artikel in der Hörpäd Ausgabe 02/2002 Jahrgang 56, CI-Nachsorge – Das Konzept des Implant Centrum Freiburg, ISSN 0342-4898
    29. Vortrag beim Advanced Nucleus Workshop in Palma de Mallorca.
      Optimized 3G Fitting. Vortrag in Englisch, 09.11.02
    30. Infoveranstalltung: Taube Kinder lernen hören. Vorträge des Implant Centrums 25.02.03, 19.30 Uhr, BZ Haus, Freiburg
    31. EVALUATION OF THE ESPRIT 3G SPEECH PROCESSOR
      WITH THE NUCLEUS 22 COCHLEAR IMPLANT SYTEM (N22), Genf 2004
    32. Veröffentlichung Cochlear Implant Database
      Development of an ACCESS® based database for quality-management and process optimisation in a cochlear implant centre, Genf 2004
    33. Referent Workshop "Zum Forschungsstand (und den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten) kindlicher Entwicklungsstörungen"
      Donnerstag, den 25. November 2004, 10 - 18 Uhr
      "Haus zur Lieben Hand", Löwenstrasse 16, Freiburg i. Br.
    34. Roundtable "Zentralauditive Verarbeitungsprozesse nach Cochlea-Implantation"
      Michael Schecker, Neurolinguistisches Labor
      Gregor Kohls, Neurolinguistisches Labor
      Klaus Hennighausen, 'Kinder- und Jugendpsychiatrie'
      Thorsten Burger, HNO-Universitätsklinik (Phoniatrie)
      Elisabeth Heine, CI-Zentrum Freiburg
      Jürgen Roth, CI-Zentrum Freiburg
      Anne Srugies, CI-Zentrum Freiburg
      Wulf Weßel, Industrie
    35. 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds) 11. - 15. September 2005
    36. Erfahrungen in der Erstellung und Implementierung einer Datenbank für die Dokumentation von Cochlear Implant Patienten (Cochlear Implant Database –CID, C. Herlischke, A. Aschendorff, W. Maier, J. Roth, T. Klenzer
    37. 12. Friedberger Cochlear Implant-Symposium 01.-03.06.06
    38. Real Life Fitting in der Logopädie: Erprobung von
      Signalvorverarbeitungstechnologien in simulierten alltagsgetreuen Hörsituationen.
      Kröger, St., Wesarg, Th, Junge, F., Roth, J., Gerber, O., Klenzner, Th., Aschendorff, A., Laszig, R.
    39. 01.04.06 Neuauflage der Internetseite des Implant Centrum Freiburg
      auf der Basis von CMS komplette Überarbeitung der Struktur und des Inhalts.
    40. GMDS Leipzig, 10.-14. September 2006,  51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds)
    41. Wenn Patienten mit drei Ohren mehrmals sterben und nach Ihrem Tod implantiert werden - Plausibilitätsprüfungen in der Cochlear Implant Database (CID) zur Qualitätssicherung und Prozessoptimierung
      Herlitschke C,  Roth J, Aschendorff A, Maier W, Laszig R,  Klenzner T
    42. Casestudy: Micration SQL Server 2005 für die Patientendatenbank der Firma Cochlear im Implantcentrum Freiburg. R. Spindler, Microsoft, Jürgen Roth ICF.
      Freiburg, 02.01.07
    43. Referent 13. REHA Workshop 06 - 08.06.08 Fulda
      Rehabilitation bei CI-Trägern: Anforderungen im Wandel der Zeit
      Vortrag: Methoden zur Kinderanpassung aus technischer und logopädischer Sicht
    44. Referent 11.02.09 Fortbildung Lehrer und Erzieher in Stegen 2x1h
      Technische Fehlersuche an den bestehenden Cochlear Implant Prozessoren
    45. Referent 06.03.09 Fortbildung Realschullehrer Stegen 1x1,5h
      Funktion und Arbeitsweise des Cochlear Implant
    46. Referent 21.03.09 Ordentliche Mitgliederversammlung des Baden Württemberischen Cochlear Implant Verband
      Vortrag: Cochlear Implant Nachsorge und Technische Neuerungen
    47. Referent 21.11.09 Freiburger CI Tage
      Vortrag: CI-Anpassung und Betreuung bei Kleinindern
    48. Workshopleiter Bodenseeländertagung 2013 Stegen (04.04.13)
      Workshop: Entwicklungen in der CI Technik
    49. Workshopleiter Freiburger CI Tage 2014 (09.05.14)
      Workshop: praktischer Umgang mit den Sprachprozessoren (Cochlear, AB, Medel)
    50. Referent 30.03.2017 Infoveranstaltung BBZ Stegen,
      „Ausbildung oder Studium mit Hörschädigung“

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